Erfahren Sie, was die Ursachen von

Laktoseintoleranz sind

und wie Sie sich selbst helfen

 

Was ist Laktose?

Die Laktose (Milchzucker) ist Bestandteil der Milch von allen Säugetieren. Laktose ist nicht nur in Kuhmilch, sondern auch in Säugetier-Milch (außer Walrosse und Seelöwen) enthalten – einschließlich der menschlichen Muttermilch. Milchzucker dient in der Natur als wichtiger Energielieferant für das Wachstum. Laktose ist ein Zweifachzucker (Disaccharid), der aus zwei Einfachzuckern (Monosaccharide) Glucose und Traubenzucker besteht. Diese Verbindung wird Galaktose genannt.

Eine Laktoseintoleranz kann in zwei Arten unterschieden werden:

die primäre und die senkundäre Laktoseintoleranz.

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Primäre Laktoseintoleranz

Es gibt verschiedene Formen der primären Laktoseintoleranz, die ursachenbedingt sind. Allen Formen gemeinsam ist ein Mangel an dem Laktose spaltenden Enzym Laktase.

Die entwicklungsbedingte Laktoseintoleranz ist genetisch bedingt. Sie betrifft nur Neugeborene und bildet sich in der Regel zurück.

Die adulte Laktoseintoleranz ist die Form, unter der 99 % der laktoseintoleranten Menschen leiden. Viele Menschen können nach der Geburt Laktose vertragen. Die Verträglichkeit lässt im Laufe des Lebens nach. Bei asiatischen Völkern schon im frühen Kindesalter, bei den Mitteleuropäern ab dem jungen Erwachsenenalter.

Global betrachtet sind ca. 70% der Weltbevölkerung laktoseintolerant. In Deutschland liegt der Anteil der laktoseintoleranten Menschen bei ca. 15 bis 20%. In Afrika und Südostasien fast bei 100 %.

Gehören Sie zu den laktoseintoleranten Menschen, dann können Sie sich als „normalen“ Menschen bezeichnen! So war ursprünglich der Mensch ausgestattet. Dass in unserer Region viele allergentolerante Menschen leben ist entwicklungsgeschichtlich bedingt.

 

Sekundäre Laktoseintoleranz

Bei der sekundären Laktoseintoleranz liegt eine Schädigung der Dünndarmschleimhaut zugrunde, da hier die Laktase gebildet wird. Beispiele für mögliche Schädigungen der Dünndarmschleimhaut sind chronische oder infektiöse Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Virusinfektionen. Auch Arzneimittelbehandlungen mit Chemotherapeutika oder Antibiotika, Alkoholmissbrauch oder Operationen führen zu Schädigungen an der Dünndarmschleimhaut.

Wenn der Auslöser nicht mehr vorhanden ist, kann sich

eine sekundäre Laktoseintoleranz zurückbilden.

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Typische Beschwerden einer Laktoseintoleranz

sind Bauchkrämpfe, Blähungen und Durchfall.

Diagnoseverfahren zur Feststellung einer Laktoseintoleranz

Selbsttest: Das Feststellen subjektiver Beschwerden nach Laktosekonsum. Dies ist zur Bestätigung des eigenen Verdachts geeignet.

Wasserstoffatemtest: Die Messung des abgeatmeten Wasserstoffs nach Laktosekonsum. Dies ist das etablierte Standartverfahren und wird in der Praxis durchgeführt.

Gentest: Dient zur Bestimmung der Genvariante des für die Laktoseintoleranz relevanten Gens. Er wird bei negativem Atemgastest und bleibenden Beschwerden oder zur Absicherung des Atemgastestes herangezogen.

 

Behandlungsmöglichkeiten einer Laktoseintoleranz

        • Laktose reduzierte Ernährung. Es gibt mittlerweile zahlreiche Nahrungsmittel, die zumindest Laktose reduziert sind. Es gibt Tabellen, die den Anteil an Laktose in Nahrungsmittel angeben, so dass Sie hier eine Orientierung haben. Beachten Sie aber bitte, dass Laktose in vielen Nahrungsmitteln als Zusatzstoff enthalten ist (bitte die Zutatenangaben lesen).
        • Alternativmedizinisch sollten Sie den Einsatz homöopathischer Medikamente in Betracht ziehen. Diese gibt es in verschiedenen Darreichungsformen (Tropfen, Tabletten, Globuli=Streukügelchen, Sprays, Salben, Cremes). Hierzu ist eine gewisse Kenntnis erforderlich oder eine entsprechende Beratung. Sprechen Sie mich gerne an.
        • Sie können auch das Mikrobiom des Darmes (die Darmflora) durch bestimmte Medikamente, sogenannte Probiotika, verbessern (Stärkung des Immunsystems!).
        • Ebenfalls habe ich gute Erfahrungen mit der Bioresonanztherapie gemacht. Mit dieser Therapie können Sie die Toleranzgrenze positiv verschieben kann. Gerne berate ich Sie hierzu.
Bist mit genug Mineralien versorgt?

UNSERE EMPFEHLUNG:

Versuchen Sie die aufgeführten Behandlungsmöglichkeiten auszuprobieren.

Wenn die aufgeführten Möglichkeiten ausreichen und Sie zufrieden sind, ist das toll und für Sie am preiswertesten. Wenn Sie damit nicht zufrieden sind, können Sie auf die alternativen Behandlungsmöglichkeiten zurückgreifen.

Hier helfe ich Ihnen gerne weiter.

Sie haben Fragen zur Abklärung?

Kommen Sie gerne auf mich zu!

 

Quellen:

apotheken-umschau.de
Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Dr. Axel Vogelreuter)
Allergien – Moment mal (Dr. Uwe Peter)
Praktische Allergologie (Prof. Dr. Claus Bachert/Prof. Dr. Werner Heppt)